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Was bedeutet die Moxibustion für die 1,8 Millionen Rheumapatienten in Deutschland?

Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) liegt rheumatischen Erkrankungen ein zugrunde liegender Mangel an Lebensenergie (Qi) und körpereigener Abwehrkraft (Zheng Qi) zugrunde. Auf dieser Schwächung aufbauend dringen äußere pathogenen Faktoren wie Wind, Kälte, Feuchtigkeit und Hitze in den Körper ein, blockieren die Meridiane und behindern den freien Fluss von Qi und Blut. Die Folge sind Schmerzen durch Stockungen – im TCM-Verständnis als „Schmerz durch Stagnation“ bekannt. Einfach ausgedrückt: Bei geschwächtem Immunsystem begünstigen Faktoren wie Kälte und Feuchtigkeit das Auftreten von Gelenkstichen, Schwellungen und in schweren Fällen sogar Gelenkdeformationen.

Dies erklärt auch, warum in Deutschland vor allem Menschen über 40, insbesondere Frauen, in den langen, kalten Wintermonaten häufiger an rheumatischen Erkrankungen erkranken oder eine Verschlimmerung ihrer Beschwerden erleben.

Vor diesem Hintergrund spielt die Moxibustion (Moxatherapie) als wichtige Methode der TCM eine positive Rolle bei der Linderung rheumatischer Beschwerden – insbesondere bei rheumatoider Arthritis. Sie kann Gelenkschmerzen, Schwellungen und Morgensteifigkeit wirksam reduzieren.

Dennoch ist Folgendes besonders zu betonen:

– Die Moxibustion kann nur eine ergänzende Therapie sein und keine moderne, standardisierte medizinische Behandlung ersetzen.

– Nicht jeder Rheumatiker ist für eine Moxibustion geeignet. Ob die Therapie infrage kommt, muss von einem Arzt oder einer Ärztin fachlich beurteilt werden.

– Die Anwendung der Moxibustion sollte nur unter Anleitung eines Hausarztes, einer Hausärztin oder eines entsprechenden Facharztes bzw. einer Fachärztin erfolgen, um Sicherheit und therapeutischen Erfolg zu gewährleisten.

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